Was bewirkt die Arbeit am Tonfeld?

a) Bei Kindern

Die Arbeit stärkt
– über den Hautsinn das Selbstvertrauen, die Hingabefähigkeit, Vertiefungsfähigkeit, Gelassenheit und lebendige Fantasie
– über die Tiefensensibilität den Mut, die Tatkraft, Entdeckungsfreude, Kompetenz und das Selbstbewusstsein
– über das Gleichgewicht bzw. die Stabilität in der Vertikalen die Willensbildung, Ausrichtung, Ausgleichsfähigkeit und Beständigkeit.

Dadurch eignet sich die Arbeit zur allg. Frühförderung (auch im Fall physischer und/oder geistiger Behinderungen), zur Überwindung von Schulängsten Bettnässen, Überwindung von künstlichem, affektierten, maßlosem, übergriffigen oder scheuen Verhalten, AD(H)S, zur Förderung der sozialen Integration, der Ausdrucksfähigkeit, insbesondere auch in der Sprachentwicklung, der Präsenz (z.B. wenn Kinder ohne Unterlass plappern, ohne richtig ‚da‘ zu sein), der Motivation, Steigerung der Konzentrationsfähigkeit uvm. Oft verbessern sich im Zuge der Tonfeldarbeit die schulischen Leistungen deutlich.

b) bei Erwachsenen

hier steht die Überwindung von Sinn-, Entwicklungs- und Lebenskrisen im Vordergrund
– wenn die seelische Entwicklung stagniert, die Vitalität und das Lebensinteresse, die Lust erlahmt sind oder es an Selbstvertrauen fehlt,
– wenn das Gedankenfeuerwerk im Kopf nicht mehr zur Ruhe kommt
– wenn Anflüge von Schwermut, Antriebslosigkeit, Ängste, Zurückgezogenheit oder innere Starre vorherrschen
– wenn eine Umorientierung ansteht, z.B. der Wechsel zur 2. Lebenshälfte, durch Trennung oder Tod
– wenn Verbindung zu den spirituellen Wurzeln, zu einer anderen Tiefen- und Sinndimension gesucht wird
– wenn der Wunsch nach mehr Authentizität, Beziehungsfähigkeit, Lust, Gelassenheit, mehr Lebensfreude besteht. 

 

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