Feedbacks von Klienten mit der Arbeit am Tonfeld

Frau (40), Erfahrungsbericht nach 9 Tonfeldstunden:
Aufmerksam geworden bin ich, auf die Arbeit am Tonfeld, durch ihren Flyer, den meine Mutter in einem Handarbeitsgeschäft entdeckt hatte. Da ich schon immer gerne etwas mit meinen Händen gemacht habe, sprach mich der Flyer an. Meine Vorstellung war, etwas aus Ton zu gestalten und dafür eine Rückmeldung zu bekommen, dabei dachte ich zum Beispiel an eine Figur die etwas ausdrücken sollte.
Meine 1. Tonfeldarbeit verlief jedoch völlig anders. Sie zeigten mir das Tonfeld ( ein einfacher Holzrahmen, randvoll mit Ton gefüllt) und die Werkzeuge die mir zur Verfügung standen und erklärten mir was es mit dem Tonfeld auf sich hat. Ich war skeptisch und habe zu dem Zeitpunkt auch nicht verstanden wie es funktionieren sollte. Sie haben viel erzählt und ich hatte das Gefühl ich kann die ganzen Informationen gar nicht verarbeiten aber irgendwie hat es mich auch beruhigt. Dann saß ich vor dem Tonfeld und sollte die Augen schließen und das tun “ was meine Hände“ wollen. Ich wusste gar nicht wie das geht. Erst habe ich nur die Hände auf das Feld gelegt und gefühlt, wie sich der Ton anfühlt. Ich hatte das Gefühl ich muss jetzt irgendetwas tun, etwas leisten, doch sie haben gesagt ich sollte einfach erstmal ankommen und gar nichts machen. Beim ersten mal fand ich den Ton fest und kalt und ich habe nur ein viertel von dem zur Verfügung stehenden Tonfeld bearbeitet. Im Nachhinein betrachtet war es maximal etwas aufgerauht…lach. Nach der ersten Arbeitsstunde war ich beeindruckt wie viel sie mir über mich erzählen konnten, ohne mich zu kennen!
In den weiteren Stunden habe ich, durch ihre Ermutigung, mich immer mehr getraut das ganze Feld und auch die Werkzeuge zu benutzen, jedoch habe ich das Feld und auch mich selbst nur oberflächlich behandelt. Lediglich die Hülle berührt. Der Ton fühlte sich jedesmal anders für mich an, mal weich und warm und manchmal auch erfrischend kühl. Irgendwann und irgendwie ist der Knoten bei mir geplatzt und ich habe das Drumherum völlig vergessen. Ich hab vergessen, dass sie mir zusehen und was ich mache, es lief von ganz alleine, ohne nachzudenken. Ich konnte tief in das Tonfeld und in meine Seele eintauchen und hatte ein unglaublich schönes Gefühl dabei. Ich fühlte mich in meine Kindheit versetzt und konnte tolle Bilder sehen und erleben. Das Tonfeld hat mich verändert. Ich fühle mich mir selbst näher. Interessanterweise sprechen mich immer mehr Menschen in meinem Umfeld auf meine Veränderung an: “ Du machst so einen zufriedenen Eindruck“, oder “ Du siehst so verändert aus“.
Es fällt mir schwer in Worte zu fassen, was ich bei ihnen erlebt habe. Ich kann nur jedem empfehlen das “ Herumgeknete“ auszuprobieren und selbst von dem schönen Gefühl zu kosten.
Vielen lieben Dank für die tollen erlebnisreichen Stunden und den vertrauensvollen Rahmen! Ich habe mich unglaublich gut angenommen gefühlt!“ G.Q.

„Ich kann mein Kind nun ganz anders sehen, die Hintergründe seines Verhaltens besser verstehen und anders mit ihm umgehen.“ B.K.

„Das kann ich jetzt schon sagen, dass die bisherigen 4 Tonfeldstunden bereits mehr in mir bewegt haben als ein ganzes Jahr Psychotherapie.“ V.M (Die Aussage ist natürlich nicht verallgemeinerbar und soll keine Therapieform abwerten. Anm. FF).

„Ich hatte erst nicht daran geglaubt, dass dieses Matschen mit Ton was bringen soll, und bin nun ziemlich überrascht, dass sich doch ziemlich viel bei unserem Sohn zum Positiven verändert hat.“ H.S.

„Schon diese eine Stunde hat bei mir ziemlich viel bewegt.“  K.H.

„Mein Kind hat jetzt nicht mehr diese Tobsuchtsanfälle, und ich habe das Gefühl, dass er mir nun wirklich zuhört, dass ich ihn erreiche. In der Schule wird gerade überlegt, ob die Dauer-Einzelbegleitung überhaupt noch notwendig ist.“ H.L.

„Man kommt ja viel einfacher und direkter an sein Fühlen und sein Inneres heran als z.B. über Meditation. Vor allem muss das nicht schon wieder über den Kopf gesteuert werden, wo ich sowieso schon viel zu viel im Kopf unterwegs bin.“ N.N.

„Es bewegt sich tatsächlich ziemlich viel in mir, was manchmal auch schmerzlich ist. Es wirkt sich auch aus auf die Beziehung zu meinem Mann – positiv.“ V.M.

 

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