Wie viele Tonfeldstunden sollte man machen?

Prinzipiell gilt: Da der Mensch auf Entwicklung angelegt ist, gibt es für die Tonfeldarbeit als entwicklungsfördernde Arbeit kein natürliches Ende. Sie ist nicht dazu da, ‚Probleme wegzumachen‘, sondern in gesunde Entwicklungspfade einzufädeln, sich selbst vertraut und verständlich zu werden. Das ist die Basis seelischer Gesundheit. 

Allerdings verläuft Entwicklung in Phasen. Da sich die Arbeit in der Praxis als sehr effektiv erwiesen hat, stellen sich oft recht schnell Entwicklungssprünge ein. Nach 5 bis 10 Stunden erkennt man in aller Regel schon deutliche Veränderungen oder Erfolge. 10 – 15 Stunden ist ein Zeitraum, in dem viele Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten etc. nachhaltig ausgeglichen werden können. Bei tief verankerten Entwicklungsstörungen sind auch mal 20-30 Stunden anzuraten. Die meiste Zeit benötigt die Begleitung traumatischer Prozesse. 

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Veröffentlicht in Allgemein

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